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Sperrmüll kostenlos loswerden: 5 Wege im Überblick

Sperrmüll muss nicht teuer sein. Viele Städte holen ihn kostenlos ab oder nehmen ihn am Wertstoffhof an. Dieser Ratgeber zeigt fünf Wege, wann sich welcher lohnt und was Sie dabei beachten müssen.

Zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026

1. Die kostenlose Abholung der Stadt

In vielen Städten ist eine oder mehrere Abholungen pro Jahr in der Abfallgebühr enthalten. Die Menge und die Zahl der Abholungen unterscheiden sich stark:

StadtKostenlose Abholung
DüsseldorfBis 2 m³
Freiburg im Breisgau4 m³ pro Jahr (2 × 2 m³ oder 1 × 4 m³)
GöttingenBis 4 m³ im Stadtgebiet
HannoverBis 5 m³ je Abholung
IngolstadtBis zu 2 pro Jahr
KölnBis 3 m³ (Basis-Service)
Lübeck2 pro Jahr, je bis 3 m³
NeussBis 3 m³ für Privathaushalte
OberhausenFür Privathaushalte kostenfrei
Siegen2 pro Jahr und Objekt, in den Abfallgebühren enthalten
Stuttgart2 pro Kalenderjahr bis 3 m³

Wer in einer Stadt mit Freikontingent wohnt, sollte es nutzen. Erst wenn es aufgebraucht ist, werden Zusatztermine kostenpflichtig, in Lübeck zum Beispiel 146,65 € je angefangene 3 m³.

2. Selbst am Wertstoffhof abgeben

Wer schnell sein will und ein Auto hat, bringt den Sperrmüll selbst. Das ist häufig günstiger als jeder Zusatztermin, und Sie sind nicht an Wartezeiten gebunden. Ein paar Beispiele:

  • Freiburg: Bis 4 m³ pro Jahr kostenlos am Umschlagzentrum Eichelbuck, mit Ausweis und Gebührenbescheid.
  • Lübeck: Zweimal pro Jahr bis 3 m³ kostenlos an den Wertstoffhöfen.
  • Pforzheim: Einmal pro Jahr bis 3 m³ kostenlos, mit Berechtigungsschein. Darüber kostet 1 m³ 14 €.
  • Oberhausen: Am Wertstoffhof kostenlos, nach Angaben der WBO in jeder Größe.
  • Ingolstadt: Drei Wertstoffhöfe nehmen vorsortierten Sperrmüll kostenlos an, ein Anhänger lässt sich günstig mieten.

Fragen Sie vorher nach den Öffnungszeiten und danach, ob Sie einen Nachweis wie den Gebührenbescheid mitbringen müssen.

3. Brauchbares weitergeben

Intakte Möbel und Geräte sind zu schade für den Sperrmüll. Sozialkaufhäuser und Gebrauchtwarenhändler nehmen sie oft an, und auch Verkaufsportale oder ein Verschenken in der Nachbarschaft funktionieren gut. In Ingolstadt weisen die Kommunalbetriebe darauf hin, dass die Sperrmüllabholung brauchbare Dinge nicht aussortieren kann, und empfehlen, sie zum Wertstoffhof Süd oder zum Caritas Markt zu bringen.

4. Elektrogeräte zurück zum Händler

Für Altgeräte gibt es einen eigenen Weg. Händler müssen Altgeräte zurücknehmen, das erwähnt der Landkreis Kassel ausdrücklich. Auch Lübeck nennt den Händler, der Altgeräte freiwillig zurücknimmt. Das spart die Fahrt zum Wertstoffhof und ist kostenlos.

5. Bei großen Mengen: Räumungsfirma

Reichen die Freikontingente nicht, etwa bei einer Wohnungsauflösung, ist eine Firma sinnvoll. Mehr dazu im Ratgeber zur Entrümpelung. Bei verwertbaren Gegenständen lässt sich der Preis oft mit dem Wert der Sachen verrechnen.

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Häufige Fragen

Gibt es kostenlosen Sperrmüll?

Ja, in vielen Städten. Düsseldorf, Hannover, Köln und Oberhausen holen kostenlos ab, andere wie Freiburg oder Stuttgart gewähren ein Freikontingent pro Jahr.

Was kostet Sperrmüll am Wertstoffhof?

Das hängt vom Ort ab. In Freiburg, Lübeck und Pforzheim ist ein Kontingent kostenlos, danach kostet es etwas, in Pforzheim 14 € je Kubikmeter.

Wo werde ich brauchbare Möbel los?

Bei Sozialkaufhäusern, Gebrauchtwarenhändlern oder über Verkaufs- und Verschenkportale. Manche Wertstoffhöfe nehmen Brauchbares getrennt an.

Kann ich Elektrogeräte kostenlos entsorgen?

Ja. Händler müssen Altgeräte zurücknehmen, und in Lübeck nehmen die Wertstoffhöfe sie in haushaltsüblichen Mengen kostenlos an. Fragen Sie bei Ihrer Stadt nach den örtlichen Regeln.

Quellen: ASF Freiburg: Sperrmüll · Entsorgungsbetriebe Lübeck: Sperrmüll · Abfallwirtschaft Pforzheim: Sperrmüll · WBO Oberhausen: Sperrmüll · INKB Ingolstadt: Sperrmüll · Abfallentsorgung Kreis Kassel: Sperrmüllservice